Tenorhorn / Bariton

Bariton Tenorhorn
Tenorhorn Bariton

Das Tenorhorn („Infanteriecello“) gehört ebenfalls zur Familie der Bügelhörner und klingt eine Oktave tiefer als das Flügelhorn. Es ist äußerst beweglich und somit wie das Flügelhorn für schwierige Läufe und Melodiepassagen besonders geeignet. Es unterscheidet sich von der Posaune durch den viel weicheren, tragenden Klang. Ursprünglich auch in Trompetenform gebaut, sind heute nur noch die ovale Form (mit Zylinderventilen) oder die Tuba-Form (mit Zylinder- oder Perinet-Ventilen), jeweils mit nach oben gerichtetem Schallbecher gebräuchlich. Tenorhorn und Baritonhorn sind eigentlich identische Instrumente, obwohl die Baritonstimme (im Baß-Schlüssel) mit möglichst weitmensurierten Instrumenten geblasen werden soll, um die etwas tiefere Lage gegenüber den Tenorhörnern (im Violin-Schlüssel) klanglich besser zur Geltung zu bringen. Vier Ventile sollten generell zum Standard gehören.

Der Unterricht am Tenorhorn oder Bariton kann etwa mit dem 9. Lebensjahr beginnen. Sollte der Wunsch auf Veränderung einmal aufkeimen ist ein Umsteigen auf die Posaune nach Erreichen der erforderlichen Körpergröße unproblematisch. Ein geeignetes Schülerinstrument ist ab ca. 450.- € zu haben. Ob gerade Leihinstrumente zur Verfügung stehen, erfahren Sie von unserer Jugendleitung.

Im Musikverein haben „die Tenöre“ weit gefächerte Aufgaben. Von der Melodie über eigenständige Nebensolo-Passagen und harmonische Aufgaben, müssen sie mitunter sogar die Tuben in ihrer Bass-Funktion unterstützen. Ihre eigentliche Domäne ist jedoch die tschechisch-böhmische Blasmusik, wo sie im Wechsel mit den Flügelhörnern für die richtige „Biergartenstimmung“ sorgen.

Weitere Informationen zum Tenorhorn/Bariton gibt es unter de.wikipedia.org/wiki/Tenorhorn